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Ab dem 1.6.2014 gelten f├╝r Grundst├╝ckswerbe neue Regelungen hinsichtlich der Bemessungsgrundlage f├╝r die Grunderwerbsteuer.

Die ├änderung des GrEStG sieht vor, bei der Steuerbemessungsgrundlage nicht mehr zwischen entgeltlichen und unentgeltlichen ├ťbertragungen von Grundst├╝cken bzw Immobilien zu unterscheiden, sondern einzig und allein auf das Kriterium der Familienzugeh├Ârigkeit abzustellen. So wird die Grunderwerbsteuer bei der Weitergabe von Grundst├╝cken im engen Familienkreis k├╝nftig in jedem Fall vom dreifachen Einheitswert berechnet, egal ob das Grundst├╝ck verkauft, vererbt oder verschenkt wird. Bisher galt diese Regelung nur f├╝r unentgeltliche ├ťbertragungen. Der beg├╝nstigte Steuersatz von 2 % bleibt gleich. Neu ist, dass neben Ehegatten, eingetragenen Partnern, Eltern, Kindern, Enkelkindern und Schwiegerkindern k├╝nftig auch Lebensgef├Ąhrten zu den beg├╝nstigten Familienangeh├Ârigen z├Ąhlen.

Bei Erwerben durch eine dieser Personen ist sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Vorg├Ąngen der dreifache Einheitswert die Bemessungsgrundlage f├╝r die Berechnung der Grunderwerbsteuer. Wenn nachgewiesen wird, dass 30 % des gemeinen Wertes (Verkehrswertes) geringer sind als der dreifache Einheitswert, dann ist dieser nachgewiesene Wert die Bemessungsgrundlage.

Bei ├ťbertragung von land- und forstwirtschaftlichen Grundst├╝cken durch eine dieser Personen ist- wenn die Steuerschuld ab 1.1.2015 entsteht- sowohl bei entgeltlichen (z.B. Kauf, ├ťbergabe gegen Ausgedinge) als auch bei unentgeltlichen (z.B. Schenkung, Erbschaft) Vorg├Ąngen der einfache Einheitswert die Bemessungsgrundlage. Dieser Einheitswert wird mit Wirksamkeit ab 1. J├Ąnner 2015 neu festgestellt.

Bei Erwerben durch Personen au├čerhalb des Familienverbandes ist grunds├Ątzlich die Gegenleistung die Bemessungsgrundlage. Ist keine Gegenleistung vorhanden (z.B. Schenkung) oder kann diese nicht ermittelt werden oder ist die Gegenleistung geringer als der gemeine Wert (Verkehrswert) des Grundst├╝ckes, ist der gemeine Wert (Verkehrswert) die Bemessungsgrundlage. Der Steuersatz betr├Ągt- wie bisher- 3,5 %.

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